Unsere Schulband

"Wir haben eine Schulband? Das wusste ich gar nicht."

Offenbar machen wir zu wenig Werbung für uns, was bedeutet, wir treten nicht häufig genug auf. Man muss sich ja auch erst einmal ein paar Stücke draufschaffen, bevor man sich in die Öffentlichkeit wagen kann. Fünf Stücke können wir jetzt. Immerhin: Bei der Einweihung der Schulküche waren wir dabei und die Musikerinnen und Musiker haben es gut gemacht, keine Frage. Ein viel versprechender Anfang! 

"Hat die Band denn schon einen Namen?"

Nö, hat sie nicht. Das ist auch nicht so leicht. Eine meiner Schulbands hieß "Hard to take" - "Schwer zu ertragen". Eigentlich ein selbstironischer Witz während einer schwerfälligen Probe, ein Zitat aus einem Song, der mir grad nicht einfallen will. Irgendwie ist der Name dann hängen geblieben. Die Band war dann doch recht erfolgreich, hatte nette Auftritte und von den Musikern sind heute noch mehrere aktiv. Eine meiner Sängerinnen von damals ist inzwischen in der Schlagerszene sehr erfolgreich. Schulband als Berufsorientierung!

"Wie kommt ihr eigentlich zu euren Stücken?"

Wir spielen, was die Sänger und Sängerinnen singen können. Wir sprechen uns ab, jeder kann etwas vorschlagen und dann schauen wir, was geht und was Spaß macht.

"Kann man bei der Schulband noch mitmachen?"

Sicher kann man, sie ist offen für alle, die Spaß an der Musik haben und sich reinhängen wollen. Wie ihr oben seht, ist an den Instrumenten noch viel Platz!

Aber im Ernst: Wir suchen dringend Instrumentalisten. Gitarristen wären fein, ein Bassist wird händeringend gesucht, Keyboarder oder Pianisten, Flötisten, Saxophonisten - was auch immer. Wer Lust hat auf Schulband, wer ein Instrument spielt und bereit ist zu üben, kann mitmachen. Üben ist wichtig, sonst schaut ihr während des Auftritts so ratlos drein wie ich hier.

"Wann probt die Schulband?"

Wir proben jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr. Wenn ein Auftritt ansteht, habe ich nichts dagegen, auch eine Probe am Samstag von 9 bis 12 Uhr zu veranstalten.

"Kann man sich das mal anhören?"

Klar kann man. Kommt zur Probe und hört zu. Aber meldet euch bitte vorher an. Wir freuen uns auf euch!

Thomas Höfer